Geschichte Osteuropas und Südosteuropas
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Der Bund der Vertriebenen in der Bundesrepublik Deutschland und Polen (1957-2004). Selbst- und Fremddarstellung eines Vertriebenenverbandes.

Anna Jakubowska

Betreuer: Prof. Dr. Martin Schulze Wessel, Prof. Dr. Martin H. Geyer
Förderung: Immanuel-Kant-Promotionsstipendium des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

„Im Zentrum der Dissertationsschrift steht die Frage nach der Selbst- und Fremddarstellung des Bundes der Vertriebenen (BdV) in der Bundesrepublik und in Polen zwischen 1957 und 2004. Die Untersuchung konzentriert sich auf die Frage nach dem öffentlichen Bild des BdV in beiden Ländern. Zum einen wird danach gefragt, welches Bild der Vertriebenenverband von sich selbst der Öffentlichkeit zu vermitteln versuchte. Zum anderen wird der Frage nachgegangen, wie der BdV von den (west) deutschen und polnischen Medien dargestellt wurde. Die Arbeit geht von der These aus, dass die Selbst- und Fremddarstellung des BdV in der Bundesrepublik und in Polen im engen Zusammenhang mit dem politischen Wandel in beiden Ländern steht, genauso wie sie eng mit dem Oder-Neiße- und dem (west)deutschen Opferdiskurs verbunden ist. Die Untersuchung stützt sich auf (west)deutsches und polnisches Pressematerial. In die Analyse wurden Artikeln aus dem Deutschen Ostdienst, der Zeit, dem Spiegel, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sowie der Trybuna Ludu, Rzeczpospolita, Polityka und Tygodnik Powszechny einbezogen. Die Dissertationsschrift versucht, einen Beitrag zur Verbandsgeschichte, Mediengeschichte und zur Geschichte der deutsch-polnischen Beziehungen zu leisten.“

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