Geschichte Osteuropas und Südosteuropas
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Olga Trufanova, M.A.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Kontakt

Landshuter Str. 4, 93047 Regensburg

Raum: 231

Forschungsschwerpunkte

  • Geschichte Russlands und Sibiriens
  • Koloniale, post-, de-koloniale Geschichte
  • Körpergeschichte
  • Geschlechtergeschichte
  • Geschichtspolitik im postsowjetischen Raum

Kurzbiografie

Olga studierte Kunstgeschichte und Liberal Arts an der Staatlichen Universität in Sankt Petersburg, am Bard College in den USA und an der Freien Universität Berlin (2012-2016). Für ihren Master studierte sie angewandte und interdisziplinäre Geschichte an der Higher School of Economics in Sankt Petersburg und der Friedrich-Schiller-Universität in Jena (2016-2018). In ihrer Masterarbeit analysierte sie die Geschichts- und Erinnerungspolitik gegenüber der DDR im heutigen Deutschland sowie die historischen Narrative und finanziellen Strukturen von Museen zur DDR-Alltagsgeschichte. Nach ihrem Abschluss wurde sie selbstständige Forscherin und entwickelte ihr aktuelles Forschungsprojekt. Derzeit arbeitet Olga als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem von der DFG geförderten Projekt „Die asiatische Frontier aufnehmen. Nahrung und essensbezogenes Wissen in Sibirien des 17. und 18. Jahrhunderts” (englischer Titel "Absorbing the Asian Frontier: Food and food-related knowledge in seventeenth and eighteenth century Siberia "). In dem Projekt untersucht sie die Rolle, die das Essen, Essenspraktiken und essensbezogenes Wissen im Prozess der Erforschung Sibiriens und seiner Aneignung durch Moskowien und das Russische Reich im 17. und 18. Jahrhundert spielten. Praktiken und Diskurse rund ums Essen werden dabei in den breiteren Kontext kolonialer Körperpraktiken gestellt und durch die Analyse sexueller Praktiken und geschlechtsspezifischer Aspekte der Kolonisierung Sibiriens ergänzt.