Geschichte Osteuropas und Südosteuropas
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Aktuelle Forschung

Buchprojekt: Migrantengepäck: Materialität und jüdische Migration aus dem Russländischen Imperium in die „Neue Welt“ (1880–1920)

Das Buchprojekt untersucht, wie mitgeführte, verlorene und imaginierte Dinge die Grenzerfahrungen jüdischer Migrantinnen und Migranten aus dem Russländischen Imperium zwischen 1880 und 1920 prägten, ihre Mobilität ermöglichten oder einschränkten und auf dem Weg in die „Neue Welt“ Erinnerung, Identität und Zugehörigkeit neu formten.

Buchprojekt: Das Recht auf mentale Gesundheit: Suizidprävention, Krisentelefone und empathische Moderne im 20. Jahrhundert

Das an der Schnittstelle von Kultur-, Medien- und Wissenschaftsgeschichte angesiedelte Projekt untersucht am Beispiel der ersten Krisentelefone in Los Angeles, Frankfurt am Main, Moskau, Prag und Odessa, wie Suizidprävention und die wachsende Nachfrage nach emotionaler Unterstützung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts neue Institutionen empathischer Moderne hervorbrachten und politische, soziale, normative und patriarchale Ordnungen veränderten.

Buchprojekt: Entrechtete: Recht, Ausgrenzung und liminale Existenz in der Moderne

Im Zentrum des Buchprojekts steht die Frage, wie unterschiedliche politische Ordnungen seit der Französischen Revolution die Figur des „Entrechteten“ semantisch und rechtlich hervorbrachten und durch juristische, soziale und politische Praktiken, Verfahren und Institutionen liminale Räume der Marginalität und Nichtzugehörigkeit schufen.

Buch: The Stalin Cult in East Germany and the Making of the Postwar Soviet Empire, 1945–1961

(Dissertation, abgeschlossen)

Buch: Forced Trust: Emotional Bonds Between People and State in the Soviet Century

(Habilitationsschrift, abgeschlossen)


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